Fachwerkhöfe im Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen (Foto: Hohenloher Freilandmuseum)

Auf Schusters Rappen in die Vergangenheit

Zum Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen

Knarrende Holzböden, glühendes Eisen: Im Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen wird die Vergangenheit zum Leben erweckt. Von der Sägemühle und 450 Jahre alten Bauernhöfen bis zum Gefängnis lassen sich 70 historische Häuser aus fränkisch Württemberg an einem Ort entdecken. Wie einst geschmiedet oder gedrechselt wurde und was das Schwäbisch Hällische Landschwein besonders macht – dies und mehr erfährt man auf dem anschaulichen Museumsrundgang, vorbei an herrlichen Obstgärten, Wiesen und Feldern. Die Wanderung nach Wackershofen verspricht kurzweilige Erlebnisse und eignet sich hervorragend für Familien.

Kurzbeschreibung

Auf Schusters Rappen in die Vergangenheit: Zum Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen

Anreise Murrbahn, RE 90, Bahnhof Schwäbisch Hall  
Takt alle 90 bzw. 120 min  
Strecke 12,6 km  
Zeit ca. 5 Stunden  
Höhenunterschied 190 m  
Weg: Bahnhof Schwäbisch Hall – Josenturm – Wasserfall Schleifbachklinge – Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen – Breiteichsee – Bahnhof Schwäbisch Hall  

Tourenverlauf

Unsere 12,6 Kilometer lange Rundwanderung mit Ziel Hohenloher Freilandmuseum in Wackershofen startet und endet am Bahnhof Schwäbisch Hall (1). Wir folgen linker Hand dem Hirschgraben, gehen ein Stück die Johanniterstraße und den Weg entlang der Bahnschienen und halten uns rechts Richtung Kocher-Ufer. Nach Überquerung des Lappeenranta-Stegs umrunden wir die Südseite des ZOB bis zur Gelbinger Straße und biegen dort links ein. Vor uns steht der schlanke Josenturm von 1686 (2). Ursprünglich als Kapellenturm gebaut wurde er später zur Verstärkung der Stadtmauer genutzt. Am Ende der Gelbinger Gasse überqueren wir die Heilbronner Straße und laufen gen Norden am Nikolaifriedhof vorbei in die Spitalmühlenstraße. Hinter der Auwiese folgen wir dem Weg über die Brücke weiter bergauf bis zum Schleifbach und biegen links ein. Nach einigen hunderten Metern erscheint an der Schleifbachklinge der eindrucksvolle Wasserfall (3). Wir gehen am Ende des Wegs den Sülz- und Kühäckerweg entlang und folgen dem markierten Wanderweg 3 bis zum Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen (4).

Nach einer ausgiebigen Museumtour bietet der 500 Jahre alte Gasthof „Roter Ochse“ am Freilandmuseum Erfrischungen und regionale Kost in urigem Ambiente. Der Rückweg führt durch die Ortsmitte von Wackershofen bis zum ausgeschilderten Radweg. Nach 300 Metern biegen wir in den Feldweg zum Kolpingkreuz ab. Nun geht es nach links, dem Schwäbischen Albvereins-Weg folgend, hinunter am Breiteichsee (5) vorbei zur Breiteichstraße. Nach ihrer Überquerung führt uns der Schafbrunnenweg zum Sendemast Schöneck, von wo wir links und gleich wieder rechts abbiegen und auf dem Weg bis zur Johanniterstraße gelangen. Nach Überquerung der Bahnschienen führt uns der Hirschgraben rechts zurück zum Hauptbahnhof.

Wer vor dem Heimweg noch die Altstadt entdecken möchte, geht nach der Schienenüberquerung weiter die Heimbachgasse geradeaus über die Henkersbrücke. Am alten Marktplatz und barocken Rathaus vorbei erlebt der Besuche ein reizvolles Gassengewimmel aus urigen Fachwerkhäusern und begibt sich noch einmal auf Reise in vergangene Zeiten, bevor es wieder nach Hause geht.

Die Tour ist auch leicht für Kinder zu bewältigen, daher ein besonderer Tipp für Familien.

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