Grandiose Aussichten

Eine Wanderung zur Burgruine Helfenstein

Mächtig thront sie über der Schwäbischen Alb: die Burgruine Helfenstein in Geislingen an der Steige. Für alle, die den Weitblick lieben und die reizvolle Fachwerkstadt Geislingen noch nicht kennen, lohnt eine Wanderung auf der sogenannten Helfenstein-Runde. Die rund vier Kilometer lange Strecke lockt mit zwei beliebten Wahrzeichen der Stadt – der Burgruine Helfenstein und dem altehrwürdigen Ödenturm –, bietet eindrucksvolle Panoramen und führt an alemannischer Fachwerkkunst vorbei durch die Altstadt. Die abwechslungsreiche Tour mit nur kurzen, vorwiegend leichten Steigungen macht auch Genusswanderern und Familien Spaß.

Kurzbeschreibung

Grandiose Aussichten: Eine Wanderung zur Burgruine Helfenstein

Anreise MEX16, Bahnhof Geislingen (Steige)  
Takt alle 30 bzw. 60 min  
Strecke 4 km  
Zeit ca. 1 1/2 Stunden  
Höhenunterschied 191 m  
Weg Bhf Geislingen (Steige) – Burg Helfenstein – Ödenturm – Kohn’sches Haus – Museum im Alten Bau – Biergarten im Stadtpark – Bhf Geislingen (Steige)  

Tourenverlauf

Start unserer Tour ist der Geislinger Bahnhof (1). Wir überqueren die Gleise und laufen rechts entlang der alten Weilersteige bergauf durch den Wald. Schon jetzt bieten sich schöne Aussichten in den Geislinger Talkessel. Nach einem Kilometer erscheint die imposante Burg Helfenstein (2). Um 1100 ließ sie Graf von Helfenstein erbauen, heute sind nur noch Mauerreste und einzelne Gebäudeteile erhalten. Der Blick von Burgturm ist jedoch sagenhaft und die Atmosphäre innerhalb der alten Mauern mystisch-schön. In der Burgschenke kann man sich an Sonn- und Feiertagen von April bis Oktober bei kleinen Gerichten stärken.

Weiter geht es am Albtrauf entlang, vorbei am Geislinger Teilort Weiler zum Ödenturm (3). Der um 1400 erbaute Schutzturm für die Burg ist in den warmen Monaten an Sonntagen geöffnet. Vom Turm bieten sich neue reizvolle Blickwinkel ins Tal. Über Waldpfade und Felsformationen geht es von dort wieder bergab in Richtung Geislinger Altstadt. Vorbei am Kohn’schen Haus (4) – einem zweiflügeligen Fachwerkbau von 1530 – biegen wir von der Rosenstraße in die Hauptstraße ein, die mit ihren Fachwerkhäuserrn, Geschäften und reichem gastronomischen Angebot zum Verweilen einlädt.

Wir passieren das Alte Rathaus und die Rohrrach-Brücke und laufen über die Moltkestraße. Linkerhand erscheint in der Nummer 11 die beeinruckende achtstöckige Fassade des Museums im Alten Bau (5). Als Kornspeicher um 1445 in alemannischer Bauweise erstellt, gilt es als eines der schönsten und größten Fachwerkhäuser Württembergs. Wer Lust auf Kultur hat, findet hier gleich drei Museen unter einem Dach: das Heimatmuseum, das Süddeutsche Schatztruhenmuseum und die Städtische Galerie. Vom Alten Bau folgen wir der Moltkestraße und Steingrubestraße zum Stadtpark. Inmitten von Grün lassen wir die Tour im lauschig gelegenen Biergarten (6) bei einem frisch Gezapften mit Spätzle oder Wammerlbraten ausklingen. Von dort sind es nur noch fünf Gehminuten über die Parkstraße zurück zum Bahnhof.

Infos