Geändertes Fahrplanangebot ab 15. Dezember 2019




Zum großen Fahrplanwechsel übernimmt Go-Ahead weitere Zugstrecken in Baden-Württemberg. Dies sind die Linien RB 16 (Filstalbahn) Stuttgart <> Ulm, die RE 8 (Frankenbahn) Stuttgart <> Würzburg sowie die Linie RE 90 (Murrbahn) Stuttgart <> Nürnberg. Daraus ergeben sich folgende Fahrplanänderungen.

RB 16 FILSTALBAHN

Auf der Filstalbahn werden erprobte FLIRT-Modelle in 3-Teiler- bzw. 5-Teiler-Länge mit allem Komfort der Neufahrzeuge eingesetzt. Die Strecke Stuttgart – Ulm wird stündlich gefahren, im Abschnitt (Stuttgart –) Plochingen – Geislingen (Steige) verkehrt ungefähr halbstündlich versetzt ein weiterer Zug. In Geislingen (Steige) entsteht in Kooperation mit dem Landkreis Göppingen eine Mobilitätszentrale.

Im Einzelnen bedeutet dies:

Die Filstalbahn wird in den kommenden Jahren zu einem „Metropolexpress“ weiterentwickelt, das Metropolexpressnetz geht stufenweise in Betrieb. Im Kernraum der Metropolregion (S-Bahn-Netz) wird der Metropolexpress dann im 30-Minuten-Takt verkehren und hält nur an den großen Bahnhöfen. Außerhalb des S-Bahn-Netzes halten die Metropolexpress-Züge an allen Stationen. Damit werden auch die Gebiete außerhalb des S-Bahn-Netzes attraktiv an Stuttgart angebunden und das S-Bahn-Netz entlastet.

Diese wichtigsten Verbesserungen erwarten Sie bereits ab 15.12.2019

  • Verlängerung der bisher in Süßen endenden Züge nach Geislingen, dadurch halbstündlicher Verkehr zwischen Plochingen und Geislingen
  • verkürzte Standzeit in Geislingen, Richtung Ulm stündliche umsteigefreie Verbindung bis Ulm mit Halt an allen Stationen
  • RE Stuttgart – Ulm – Lindau (DB) verkehrt weiterhin erweitertes Angebot am Abend und an Wochenenden/Feiertagen
    • letzte tägliche Ankunft in Geislingen von Stuttgart um 1.26 Uhr, am Freitag und Wochenende noch später
    • Frühverbindung ab Göppingen nach Ulm, Fernverkehrsnutzung in Ulm dadurch ab 6 Uhr möglich
    • zusätzliche Spätverbindung am Wochenende von Ulm ab 0.15 Uhr
    • ab Mitte Februar 2020 gilt am Wochenende im Nachtverkehr: stündliche Anschlusszüge an die S-Bahn im Abschnitt Plochingen – Geislingen

RE 90 MURRBAHN

Go-Ahead wird ab 15. Dezember die Murrbahn entsprechend dem neuen Fahrplan befahren. Dieser sieht wie bereits heute den Zwei-Stunden-Takt auf der Strecke Stuttgart – Schwäbisch Hall-Hessental – Crailsheim – Ansbach vor, was zwischen Stuttgart und Gaildorf West gemeinsam mit den Zügen des Netzes 3b der DB Regio ein halbstündliches Angebot ergibt. Am Abend verkehrt ein zusätzliches Zugpaar zwischen Crailsheim und Nürnberg.

Mehrere Partner-Verkehrsunternehmen werden in den ersten Monaten mit ihren Fahrzeugen und Triebfahrzeugführern den Betrieb im Auftrag von Go-Ahead sicherstellen. Es ist geplant, ab März 2020 die FLIRT XL-Neufahrzeuge von Stadler Pankow einzusetzen.

RE 8 FRANKENBAHN

Auf der Frankenbahn bringt Go-Ahead ab 15. Dezember erprobte FLIRT-Modelle (4- bzw. 6-Teiler) zum Einsatz. Die Züge auf der Strecke Stuttgart – Heilbronn – Würzburg fahren zukünftig täglich stündlich (statt wie bisher zweistündlich mit Verdichtungen). Zusätzliche Verkehrsangebote auf verschiedenen Teilstrecken werden durch die Linien RE 10 und RB 18 geschaffen, die von Abellio betrieben werden.

IRE 1 RESIDENZBAHN

Um die Betriebsaufnahme auf den neuen Strecken und den Gesamtbetrieb zu stabilisieren, wird Go-Ahead neben einer neuen Ausfallreserve auch einige wenige Fahrplaneinschränkungen vornehmen. Die Ausfallreserve besteht aus einem FLIRT-Fahrzeug inklusive Triebfahrzeugführer. Die Einschränkungen bestehen darin, dass der IRE 1 nur zwischen Karlsruhe und Schwäbisch Gmünd verkehrt; das Teilstück Schwäbisch Gmünd und Aalen wird voraussichtlich in der Zeit vom 15.12.2019 bis 1.2.2020 entfallen müssen.

SCHNELLFAHRSTRECKE MANNHEIM – STUTTGART

Zwischen April und Oktober 2020 wird die 1991 erbaute Schnellfahrstrecke Mannheim – Stuttgart wegen Sanierungsarbeiten komplett gesperrt. Die Fernverkehrszüge sowie die IRE-Züge werden über die Altstrecke via Bietigheim-Bissingen und Mühlacker umgeleitet. Die Durchbindung der IRE-Züge von Karlsruhe nach Aalen entfällt während der Sanierung, das heißt, dass die IRE-Strecke komplett befahren wird, jedoch ein Umstieg nötig ist.


Den Fahrgastflyer mit allen für Fahrgäste relevanten Informationen können Sie hier downloaden.

Alle Informationen zum Fahrplanwechsel finden Sie zudem auf der Website der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg.

 




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