Go-Ahead Baden-Württemberg

Mit internationaler Expertise für einen qualitätvollen Regionalverkehr

Go-Ahead Baden-Württemberg hat auf Teilen des Stuttgarter Netzes den Schienenverkehr aufgenommen. Unsere Züge im landeseigenen Design sind damit erstmalig auf deutschen Schienen unterwegs. Allerdings können wir als junges Verkehrsunternehmen auf fast 30 Jahre Erfahrung in der Branche zurückblicken. Unser Mutterkonzern, die Go-Ahead plc. in Großbritannien, verantwortet und betreibt 5.500 Bahnverbindungen auf 2.200 Kilometern Schienennetz und befördert 30 Prozent der britischen Bahnreisenden.

Wir sind überzeugt, dass Mobilität von Nachhaltigkeit geprägt sein sollte, schließlich ist sie eine wesentliche Grundlage sozialer und ökonomischer Entwicklung. Hohe Kundenzufriedenheitswerte und eine gute Umwelt-Performance sind uns Ansporn für weitere Innovationen, von moderner Zugtechnologie über elektronische Informationsmedien bis hin zu Smart Ticketing, umzusetzen.

Der Gewinn von Teilen des Stuttgarter Netzes markiert unseren Einstieg in den deutschen Verkehrsmarkt – natürlich bringen wir dabei all unsere Erfahrungen mit ein.

Stuttgarter Netz

Rems – Fils

  • RB: Stuttgart – Aalen – Crailsheim (ab Juni 2019)
  • RB: Stuttgart – Geislingen (Steige) – Ulm (ab Dezember 2019)
  • 4,1 Mio. Zugkilometer

Franken – Enz

  • IRE: Karlsruhe – Stuttgart – Aalen (ab Juni 2019)
  • IRE: Stuttgart – Heilbronn –  Lauda – Würzburg (ab Dezember 2019)
  • 4,4 Mio. Zugkilometer

Netz 3A – Murrbahn

  • RE: Stuttgart Hbf – Backnang – Schwäbisch Hall-Hessental – Crailsheim – Ansbach – Nürnberg Hbf (ab Dezember 2019)
  • 1,38 Mio. Zugkilometer



Nahverkehr in Baden-Württemberg

  • PDF

    Übersicht herunterladen

Um unsere Fahrgäste zuverlässig und qualitativ hochwertig an ihre Ziele zu befördern, bewegen wir uns in einem komplexen und starken Gefüge.

Das Land Baden-Württemberg plant und bestellt als Aufgabenträger die Leistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Die Vergabe der Verkehrsleistungen an Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) organisiert die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW). Finanziert wird dies durch sogenannte Regionalisierungsmittel, die die Länder vom Bund erhalten. 

Die Go-Ahead Baden-Württemberg GmbH (GABW), Tochter der Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland (GAVD), konnte sich innerhalb einer europaweiten Ausschreibung gegen die mitbietenden EVU durchsetzen und schloss anschließend einen Verkehrsvertrag mit der NVBW ab.

Bestandteil des Verkehrsvertrags war die Beschaffung von neuen Schienenfahrzeugen. Diese werden durch den Fahrzeughersteller Stadler Pankow für die GABW gebaut, geliefert und gewartet. Eigentümer dieser Züge ist allerdings die baden-württembergische Landesanstalt Schienenfahrzeuge (SFBW). Die GABW pachtet die Neufahrzeuge für mindestens 12 Jahre von der SFBW und nutzt diese für den Betrieb auf den Schienen im Ländle.

Für die Nutzung der Trassen und Stationen schließt die GABW Verträge mit den Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) DB Netz sowie DB Station & Service ab und zahlt ihnen sogenannte Infrastrukturentgelte. Um den Fahrgästen jedes Verbundticket anbieten und diese auch anerkennen zu können, existieren Kooperationsverträge mit allen Verkehrsverbünden, die wir durchqueren.